Bis 1852 bildete der Seitenfluss der Etsch Noce häufig bei Hochwasser, auf der Höhe von San Michele einen See, der bis nach Laag reichte. Diese Überschwemmung verhinderte jeglichen normalen Verkehr zwischen Bozen und Trient. Albrecht Dürer musste auf seiner ersten Reise nach Italien 1494, wegen einer dokumentierten Überschwemmung, nach einer möglichen Pause im Klösterle in St. Florian, bei Laag, den Weg gegen Buchholz einschlagen.
Nachdem er die Schlucht des Laukasbaches über die sog. "Römische Brücke" überquert hatte, erreichte er die Kirche von St. Ursula in Buchholz und setzte seine Reise weiter zum Heiligen See ins Cembratal fort, wo er berühmte Aquarelle malte.
Dieser geschichtliche Weg, heute als "Dürerweg" bekannt, lässt jeden Wanderer die aufregenden landschaftlichen Entdeckungen der damaligen Reisenden wiedererleben.